Schlagzeug in Fußballsongs

Das Schlagzeug ist in deutschen Fußballsongs unverzichtbar

Anlässlich der im Juni beginnenden Frauen-Weltmeisterschaft in Deutschland sind die heimischen Fußballsongs aktueller denn je. Das Schlagzeug ist bei ihnen ein unverzichtbarer Bestandteil, da dieses Instrument das rhythmische Grundgerüst bildet. So wäre es den Fußballfans im Fußballstadion unmöglich, beispielsweise den Takt mitzuklatschen oder unisono mitzusingen und damit den Zuschauern am Fernseher und den Spielern auf dem Feld eine Gänsehaut über den Rücken zu jagen.

Eine ganz markante Grundlinie des Schlagzeugs findet sich im Xavier Naidoos „Dieser Weg“ und trug dazu bei, dass dieses Fußballlied zu der Hymne der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland wurde. Zur selben Zeit war auch der Musikhit „Zeit, dass sich was dreht“ von Herbert Grönemeyer einer der meistgespielten Songs im Radio. Besonders bemerkenswert sind hier die Schlagzeugklänge, die deutlich von afrikanischen Polyrhythmen beeinflusst sind. Mit diesem Song konnte Grönemeyer gleich auch eine Brücke zur Fußball-WM 2010 in Südafrika schlagen.

Ein weiteres Beispiel für deutsche Fußballsongs mit einem markanten Schlagzeug ist Oliver Pochers Fußballhit „Wir gehen nur zurück, um Anlauf zu nehmen“ aus dem Jahr 2010. Damit konnte Pocher zwar nicht an den Erfolg der populären Hymne „Schwarz und Weiß“ von 2006 anknüpfen, aber für die Motivation und die Anfeuerung des eigenen Teams bei der Weltmeisterschaft in Südafrika war der ryhtmische Song dennoch hervorragend geeignet. Außerdem war die Idee, im Musikvideo tanzende Fingerpuppen im Fußballdress auftreten zu lassen, sehr kreativ. Eine Hörprobe des Songs gibt es unter http://www.fussballsongs.com/oliver-pocher-wm-2010-hit-2010-wir-gehen-nur-zurueck-um-anlauf-zu-nehmen/

Interessant war auch der Ansatz der Kölner Gruppe Basta aus diesem WM-Jahr, die das Schlagzeug und die anderen Instrumente für den Fußballhit „Give Me Hope Joachim“ einfach mit der Stimme nachahmten.

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