Bass Drum
Die Bass Drum des Schlagzeugs wird im Regelfall beidseitig mit einem Fell bespannt, wie bei den Toms auch ist das Schlagfell meist etwas dicker als das Resonanzfell. Um dem Nachhall etwas entgegen zu wirken und für einen tieferen Bass Sound zu sorgen versieht fast jeder Drummer sein Resonanzfell mit einem Loch und legt eine Decke oder ein Kissen in die Bass Drum.
Dies hat zudem den Vorteil, das es eine direkte Mikrofon Abnahme der Bass Drum bei Aufnahmen möglich ist. Die Bass Drum ist der größte Kessel am Schlagzeug und besteht meist aus Holz. Für Halt- und Rutschfestigkeit sorgen zwei einklappbare Beine. Die Bass Drum also Kick und Snare bilden zusammen mit z.B. dem Ride Becken oder der Hi-Hat die Grundlage für populäre Beats. Die Bass Drum wird anders als die anderen Toms und Becken nicht mit den Drumsticks angespielt sondern wird über eine Fußmaschine mit dem Fuß angespielt. Diese Fußmaschine wird am Spannreifen der Bass Drum an Schlagfellseite befestigt. Bei Musikarten der härteren Gangart ist es heutzutage üblich eine Doppelfußmaschine zu nutzen, manche Drummer bevorzugen es allerdings nach wie vor anstatt einer Doppelfußmaschine zwei Bass Drums zu nutzen. Die Größen der Bass Drums unterscheiden sich natürlich und werden je nach Musikrichtung und Vorlieben der Drummer ausgewählt, die Standardgröße für Bass Drum Kessel war lange Zeit 22 Zoll mit einer Tiefe von 14 zoll. Heutzutage gibt es viele verschiedene Größen von 16 Zoll bis 26 Zoll. Die kleineren Kessel findet man zum Beispiel in Musikrichtungen wie Jazz und größere oftmals in den Bereichen Hardcore, Rock, Punk etc. Neben dem eigentlich Sound übernimmt eine gebohrte Bass Drum zudem die Aufgabe eine Halterung für die Toms oder Becken zu bieten. Die sogenannte Bass Drum Rosette bietet dank meist zweier Bohrungen die Möglichkeit Toms oder auch Becken auf der Bass Drum zu befestigen. Manche wiederum bevorzugen den Sound einer ungebohrten Bass Drum. Dies sind allerdings Feinheiten die für Anfänger Schlagzeug Sets eher zweitrangig sein sollten.

